WUNDERBLOCK No.7
»TRANSPARENZ & GEHEIMNIS«
am 19. Juni um 20 Uhr, zu Gast ist die Holzschneiderin Uta Zaumseil mehr …>>
Die nächsten WUNDERBLOCK Termine
Jitter’s Wunderblock No. 7 | 19. Juni
»Transparenz & Geheimnis«
Die Holzschnitte von Uta Zaumseil
Wie kaum eine andere Künstlerin verkörpert Uta Zaumseil die Suche nach einer zeitgemäßen Ausdrucksform in der Technik des Farbholzschnitts. Die Arbeit der 1962 in Greiz geborenen Künstlerin wurde mit zahlreichen Preisen und Stipendien gewürdigt. Am 19. Juni ist Uta Zaumseil zu Gast bei Jitter’s Wunderblock No. 7. Zusammen mit der Künstlerin geben wir eine kurze Einführung in die Geschichte des Holzschnitts, diskutieren mit ihr die Bezugnahme auf Film und Popkultur in ihren Holz- und Linolschnittarbeiten und beleuchten die Technik der »Verlorenen Platte«. —>mehr
Chillout-Area, 87,5 x 137 cm, 2009. © Uta Zaumseil
Jitter’s Wunderblock No.7
zu Gast: Uta Zaumseil
Am Mittwoch, den 19. Juni um 20:00 Uhr
Projektraum erstererster
Pappelallee 69, 10437 Berlin
www.uta-zaumseil.de | www.erstererster.de
Württembergischer Kunstverein Stuttgart
Linienscharen.
Konferenz zur zeitgenössischen Zeichnung
Am 22. und 23. Juni veranstaltet Linienscharen
eine Konferenz zur zeitgenössichen Zeichnung im
Württembergischen Kunstverein Stuttgart
Linienscharen ist eine Plattform für zeitgenössische Zeichnung, die im Herbst letzten Jahres in Stuttgart gegründet wurde. Linienscharen fungiert zunächst als ein Forum für ZeichnerInnen aus Stuttgart und der Region. Da es aber auch bundeweit keine vergleichbaren Foren oder Netzwerke gibt, möchte Linienscharen auch durch eingeladene Gäste bzw. deren Vorträge, Talks und Präsentationen auch überregionalen Austausch und Vernetzung ermöglichen. Linienscharen existiert in unterschiedlichen Formaten: Regelmäßige Treffen im Württembergischen Kunstverein finden ebenso statt wie Atelier- oder Ausstellungsbesuche. Parallel dazu gibt es Ausstellungen und Präsentationen, außerdem Veranstaltungen zu spezifischen Themen wie z.B. Workshops zu digitalem Zeichnen oder Kuratorengespräche in den Graphischen Sammlungen der örtlichen Museen.
www.wkv-stuttgart.de | linienscharen
Schweiz, Cartoonmuseum Basel
08. Juni – 13. Oktober 2013
Proto Anime Cut
Zukunftsvisionen im japanischen Animationsfilm
Anime, japanische Trickfilme, sind seit einigen Jahren nicht mehr nur bei Fans beliebt, sondern gewinnen mit ihren Inhalten und ihrer Ästhetik zunehmend Einfluss auf den Mainstream der globalen Popkultur. Mit «Proto Anime Cut. Zukunftsvisionen im japanischen Animationsfilm» zeigt das Cartoonmuseum Basel zum ersten Mal in der Schweiz die wichtigsten Künstler und prägenden Themen des Genres und bietet Einblicke in den aufwendigen Entstehungsprozess der Filme.

Proto Anime Cut, Ausstellungsansicht.
Die Ausstellung zeigt zahlreiche, der Öffentlichkeit normalerweise nicht zugängliche Originalzeichnungen und -skizzen, Studienmaterial, Inspirationsquellen und eine Reihe weiterer Originalobjekte aus dem Herstellungsprozess der Filme und präsentiert die entsprechenden Filmausschnitte. Ganz am Anfang durchläuft eine Anime-Produktion Prozesse kreativer Erfindung, lässt neue Welten entstehen und wird durch künstlerische Entscheidungen geformt. In diesen subjektiven Momenten eines ansonsten formalisierten und industrialisierten Prozesses wird der narrative Stoff gewoben, aus dem schliesslich die kleinen und grossen Geschichten der filmischen Vision entwickelt werden. Die ausgestellten Arbeiten sind vor allem Zeugnisse dieser kritischen und erfindungsreichen Phase der Auseinandersetzung mit gesellschaftlichen und ästhetischen Themen und sind für ein breites Publikum genauso faszinierend wie für eingeschworene Fans. «Proto Anime Cut» präsentiert diese Arbeiten als das, was sie sind: Zeugnisse eines individuellen und äusserst inspirierenden künstlerischen Schaffens an der Grenze von Film, bildender Kunst und Popkultur.
www.cartoonmuseum.ch | nach oben
Schweiz, Spielzeugmuseum Riehen
25. Mai 2013 – 23. Februar 2014
Familienausflug: Computerspiele
und Nostalgie im Spielzeugmuseum
Riehen bei Basel
Was haben die SIMS mit der guten alten Puppenstube zu tun? Und was macht das digitale Angelgerät zwischen den hölzernen Pferdefuhrwerken? Dass Nostalgie nicht nur Materialen wie Holz und Stoff vorbehalten ist, sondern auch vor digitalen Geräten nicht Halt macht, zeigt die Sonderausstellung Press Start to Play im altehrwürdigen Spielzeugmuseum in Riehen bei Basel.
Press Start to Play beschäftigt sich mit der Geschichte der Computerspiele. Hier finden sich sowohl ein Nachbau des allerersten Games Tennis for Two von 1958 (das dafür verwendete Oszilloskop wird für die Ausstellung zur Verfügung gestellt und liebevoll gewartet von MEGA, dem Museum für Electronic Games & Art aus Alsbach- Hähnlein, D), als auch andere Meilensteine der Gamehistorie wie die Pacman-Arcade und diverse Gameboys (war das Gerät damals wirklich so gross und so klobig?). Ein Teil der digitalen Ausstellungsstücke ist in die ständige Ausstellung antiker Spielzeuge integriert und ein anderer Teil ist in gesonderten, speziell gestalteten Ausstellungsräumlichkeiten untergebracht. So ist einerseits ungestörtes Gamen für Jung und Junggeblieben garantiert, anderseits wird hier auch eine Brücke zur Entwicklung des Spiels und des Spielverhaltens geschlagen. Wer die hervorragende Playtime-Ausstellung im Maison d’Ailleurs in Yverdon verpasst hat, kann dies nun in Riehen bei Basel wenigstens teilweise nachholen. Ein umfangreiches Beleitprogramm mit Veranstaltungen wie „Let’s Play! Spieletester gesucht“ oder „Super Mario sein!“, einer Fotosession zu bekannten Games ergänzt die Ausstellung.
Bettina Wegenast

www.spielzeugmuseumriehen.ch | nach oben
Berlin, Pictoplasma
Pictoplasma Academy
Intensivprogramm für Character Designer mit Rilla Alexander, Nathan Jurevicius und Mark Gmehling
Die neue Pictoplasma Academy ist das weltweit erste Intensivprogramm zur Weiterbildung und zum Gedankenaustausch aller, die ihre persönliche Arbeit im Bereich des Character Design kreativ, künstlerisch oder unternehmerisch erweitern und professionalisieren wollen – ob als Illustratoren, Animationsfilmer, Künstler, Graphiker, Mode- oder Produktdesigner. Ähnlich einer Summer-School bietet das 9-tägige Programm einer ausgewählten, begrenzten Teilnehmerzahl die einmalige Möglichkeit unter Anleitung eines persönlichen Kursleiters aus der Praxis an eigenen Projekt zu arbeiten, in dessen Mittelpunkt die Entwicklung einer Figur steht. Tägliche, konzentrierte Workshops haben die Arbeit und Übersetzung des eigenen Characters in verschiedensten Medien zum Gegenstand und treiben den Findungsprozess der visuellen Identität, Essenz und konzeptuellen Einbettung der Figur voran. Wechselnde Gastdozenten geben in Vorträgen, Gesprächen und als externe Kritiker zu den Projekten der Teilnehmer weitere Impulse, und bringen auch Aspekte wie Copyright, Marketing und Produktion ein. Vor allem aber wird die Pictoplasma Academy den Teilnehmern ermöglichen ihre eigenen Projekte auf ein höheres Niveau zu bringen, und helfen, eine stimmige Strategie sowie potentielle Partner für deren weitere Entwicklung zu finden. Zusätzlich haben alle Teilnehmer nach Beendigung der Academy die Gelegenheit, ihre Arbeit einem professionellen, internationalen und interessierten Publikum in einer Gruppenausstellung zu präsentieren, die im April 2014 während des Pictoplasma Festivals in Berlin stattfindet.

Academy Vortrag und Workshop: Mark Gmehling
Deadline für die Bewerbung ist der 26. Juli. Die ausgewählten Bewerber werden Anfang August per Email informiert. Die Gebühr für die gesamte Dauer beträgt 990,- Euro pro Teilnehmer (inkl. 19% MwSt.). Zu den ersten bestätigten Dozenten und Kursleitern gehören die international für ihre Figuren bekannten Illustratoren, Künstler, Autoren, Game und Toy Designer Rilla Alexander, Nathan Jurevicius und Mark Gmehling.
Alle weiteren Details auf der Website:
http://academy.pictoplasma.com
Bremen, Museum Weserburg
15. Juni – 06. Oktober 2013
KABOOM! Comic in der Kunst
Comicstrips und Cartoons waren für Künstlerinnen und Künstler von Beginn an eine stetige Inspirationsquelle. Doch erst mit der britischen und amerikanischen Pop Art erhielt die Sprechblasen-Welt im großen Stil Einzug in die Galerien und Museen. Roy Lichtenstein, Öyvind Fahlström und viele andere übernahmen die Ästhetik des Comics in ihre Malerei. Sie unterliefen damit provokativ die Trennung von Populärkultur und etablierter Kunst. Die Weserburg greift das Thema mit einer groß angelegten Ausstellung auf. Gezeigt werden Arbeiten von über 30 internationalen Künstlerinnen und Künstlern. Sie demonstrieren eindrucksvoll den Einfluss von Comics auf die zeitgenössische Kunst seit den 1950er Jahren bis heute.

Allen Ruppersberg, Big Trouble, 2010, Aïshti Foundation, Courtesy of the artist and Greene Naftali, New York. Foto: Jason Mandella
Zur Ausstellung erscheint im Kehrer Verlag ein Katalog mit weiterführenden Essays von Ingo Clauß, Peter Friese und Guido Boulboullé. Die Publikation bietet Farbabbildungen und Beschreibungen aller Exponate in deutscher und englischer Sprache.
Die Museums-App der Weserburg stellt Audiotexte, Bilder und Hintergrundinformationen bereit, die einen individuellen Besuch der Ausstellung ermöglicht - und das auch außerhalb der Öffnungszeiten des Museums. .
Berlin, Kunsthochschule Weißensee
Offene Kunsthochschule startet
in Weißensee fünf Wochenend-Workshops
für Menschen ab 16
Mit Unterstützung und in Kooperation mit der Firma boesner GmbH – Künstlermaterial, Rahmen, Bücher startet im Juni die »Open Art Academy« der Kunsthochschule Berlin Weißensee. An zeitgenössischer Kunstproduktion Interessierte und potenzielle zukünftige Kunsthochschul-BewerberInnen können sich zu fünf Wochenendworkshops anmelden. Die Workshops zu Themen wie Zeichnen in 3D, Kalligrafie, Herstellung von Berliner Blau oder Umgang mit Künstlermaterial werden von qualifizierten KünstlerInnen und GestalterInnen geleitet, die in den letzten Jahren ihren Hochschulabschluss in Weißensee gemacht haben. Das zunächst als Pilotprojekt startende Vorhaben findet an fünf Wochenenden in der Kunsthalle der Kunsthochschule am Hamburger Platz statt. Der erste Workshop »Kalligrafie: Zeichen und Schrift, Hand- und Kunstformen« wird am Wochenende, den 22./23. Juni 2013, jeweils von 11 bis 17 Uhr veranstaltet.

Kunsthalle Hamburger Platz
Teilnahme-/Gasthörergebühr pro Workshop: 30 Euro. Begrenzte Teilnehmerzahl; Anmeldung erforderlich!
Anmeldungen für alle Kurse sind ab sofort möglich unter:
Kunsthochschule Berlin Weißensee, Kristin Albrecht,
Bühringstr. 20, 13086 Berlin
openartacademy@kh-berlin.de
Telefon dienstags 15 bis 18 Uhr: 030-89 39 75 99
Ars Electronica/Automobil Forum
Wie eine zweite Natur
Vierte Ausstellung von Volkswagen Automobil Forum Unter den Linden und Ars Electronica Linz
Im Rahmen des vierten gemeinsamen Ausstellungsprojekts von Volkswagen Automobil Forum Unter den Linden und Ars Electronica Linz dreht sich alles um die Frage, was historisch, gegenwärtig und zukünftig jene bestimmenden Faktoren waren, sind und sein werden, die Natürliches und Künstliches im alltäglichen Leben erkennbar, erlebbar und unterscheidbar machen. Künstlerische Arbeiten, Perspektiven und Positionen aus dem Medienkunstnetzwerk des Prix Ars Electronica, des weltweit renommiertesten und höchstdotierten Medienkunstpreises, unterstreichen dabei einerseits die Relevanz dieser Fragestellung und beleuchten andererseits deren alltäglichen Auswirkungen.

PROTOTYPE FOR A NEW BIOMACHINE (2012) Ivan Henriques (BR) ©
Insgesamt fünfzehn künstlerische Arbeiten bieten unterschiedliche Zugänge und Assoziationen an. Die Schau zeigt, in welche Rollen KünstlerInnen schlüpfen, um welche Themen ihre Gedanken und Arbeiten kreisen und auf welch unkonventionelle Weise sie ihre Geschichten oftmals erzählen. Sichtbar wird dabei auch ein neuer Typ von KünstlerIn, der von sehr hoher inhaltlicher – genauer: künstlerischer, wissenschaftlicher, gesellschaftspolitischer – Kompetenz geprägt ist und der stets die Rolle der Kunst insgesamt im Auge hat. Dies gilt für Agnes Meyer-Brandis und ihre ironische Betrachtung von Wissenschaft und deren Selbstbild ebenso wie für Willem van Weeghel und sein Spiel mit Wahrnehmung und Selbstwahrnehmung. Naturbeobachtungen dienten den Künstlern Yasuhiro Suzuki, Akira Nakayasu und Alistair McClymont als Inspirationsquelle für ihre ästhetisch anspruchsvollen, ausdrucksstarken Arbeiten rund um robotische Pflanzen, zwinkernde Blätter und künstlich erzeugte Tornados. Das brasilianische Künstlerduo Cantoni/Crescenti wiederum rückt in einem ausgefeilten Spiel mit Lichtmustern, Schatten und Reflexionen die BesucherInnen samt ihren Reaktionen und Beobachtungen ins Zentrum des eigenen Interesses.
06. Juni bis 28. Juli 2013
Automobilforum Unter den Linden, Berlin
Eintritt frei
http://export.aec.at/berlin2013/
Weimar, Stadtmuseum
28. März – 21. Juli 2013
Sascha Schneider -
Ideenmaler & Körperbildner
Rudolph Karl Alexander gen. Sascha Schneider (1870 St. Petersburg - 1927 Swinemünde), gilt als eine der schillerndsten Figuren der deutschen bzw. europäischen Kunst- und Kulturgeschichte des frühen 20. Jahrhunderts – in Liebhaberkreisen. Sein Werk, das gattungsübergreifend Malerei, Bildhauerei und Grafik, aber auch theoretisierende Ausführungen umfasst, ist gemeinhin dem Symbolismus zuzurechnen, weist aber auch neo-klassizistische Anklänge auf. Der Künstler entwickelte zunächst einen komplexen und individuell verrätselten Kosmos, wofür er auf die christliche Religion, die germanische und griechische Mythologie sowie auf die Schriften Nietzsches zurückgriff. Als langjähriger Freund des Schriftstellers Karl May gestaltete Schneider zudem etliche Buchcover für dessen Abenteurerromane. Ferner sind einige Plastiken des Künstlers überliefert, die seine Idealvorstellungen und homoerotischen Phantasien vom physisch kraftvollen, schönen jungen Mann versinnbildlichen.
In der Weimarer Kunsthalle werden Werke aller Gattungen und Schaffensperioden Schneiders präsentiert, die sein gesamtes Oeuvre unter dem Aspekt der für ihn so essentiellen wie existenziellen Körperbildnerei widerspiegeln. Dabei können auch einige bisher unbekannte Arbeiten aus Privatbesitz erstmals gezeigt werden.

Sascha Schneider, Der Anarchist, 1894
www.stadtmuseum.weimar.de | nach oben
Berlin, Bauhaus-Archiv
08. Mai – 05. August 2013
ON-TYPE: Texte zur Typografie
Das Bauhaus-Archiv Berlin präsentiert vom 8. Mai bis zum 5. August 2013 mit ON-TYPE: Texte zur Typografie Klassiker der Schriftgestaltung des 20. Jahrhunderts, zum Beispiel des Bauhauses oder der Schweizer Typografie, aber auch postmoderne Positionen und aktuelle Beispiele. Die Ausstellung thematisiert zentrale Thesen, Manifeste und Standortbestimmungen zur Typografie im deutschsprachigen Raum, zeigt Schriftmuster und Typo-Magazine. Vorgestellt werden auch wichtige Protagonisten und Diskurse der Typografiegeschichte, etwa zur Lesbarkeit, Kleinschreibung oder zu den Folgen der Digitalisierung.
In Vitrinen sind wertvolle Originale aus den Beständen des Bauhaus-Archivs und des Mainzer Gutenberg-Museums zu sehen. Darüber hinaus befinden sich in dem als Leselounge konzipierten Ausstellungsraum zahlreiche Angebote zum Lesen, Hören und Betrachten. An Paneelen angebrachte Zettel mit Schriftbeispielen und Zitaten zum Mitnehmen erlauben die individuelle Zusammenstellung eines eigenen Katalogs. Interaktive Anwendungen schaffen virtuelle Pendants zu den Exponaten. Begleitet wird die Ausstellung von einem umfangreichen Rahmenprogramm. Eine von den Kuratorinnen herausgegebene 243-seitige Publikation zum Thema ist im Museum erhältlich.

Detail Exponate Jugendstil (Eckmann) © ON-TYPE / Gutenberg-Museum, Mainz 2012 Foto: Lena Giovanazzi
ON-TYPE: Texte zur Typografie ist eine Ausstellung des Gutenberg-Museums und der FH Mainz/Designlabor Gutenberg im Bauhaus-Archiv Berlin. Kuratorinnen und Projektleitung: Prof. Dr. Petra Eisele (FH Mainz), Dr. Annette Ludwig (Gutenberg- Museum Mainz), Prof. Dr. Isabel Naegele (FH Mainz) Grafische Gestaltung: Marcel Häusler Ausstellungsarchitektur: Andreas Kulp, Marcel Häusler, Franziska Haube, Lisa Bader.
Bremen, Forschungsverbund Künstlerpublikationen
setup4. Online Magazin
Erste Ausgabe des Onlinemagazins des Forschungsverbunds Künstlerpublikationen erschienen
setup4 ist ein neues Online-Magazin aus dem wissenschaftlichen Kontext der Künstlerpublikationen. Es stellt besondere Themen aus dem Bereich der publizierten, vervielfältigten und veröffentlichten Kunst vor und möchte die wissenschaftliche Arbeit zu Künstlerpublikation fördern und bekannt machen. Es soll sowohl Spezialisten als auch Interessierten als aktuelle und zeitgemäße Informationsquelle dienen.

Interview. WebExtra
… eine gute Form der Kommunikation
Lars Henkel – Portfolio
Jitter: In der ersten Ausgabe von Jitter, die in 2007 erschien, hatten wir erstmals über deine Arbeit berichtet. Damals hattest du gerade ein Stipendium der Akademie Schloss Solitude in Stuttgart angetreten. Was ist seither passiert?
Lars Henkel: In der Zeit ist viel passiert, das kann ich jetzt gar nicht im Einzelnen aufführen. Ich arbeite natürlich weiterhin als kommerzieller Illustrator für Kunden, was die meiste Zeit einnimmt. Dazu hatte ich die Gelegenheit, mehrere Semester als Dozent für Illustration zu unterrichten. Es war eine interessante Erfahrung mit Studenten zusammenzuarbeiten. Ich muss gestehen, dass ich sie anfangs unterschätzt habe. Obwohl sie erst am Beginn ihrer Karriere stehen und sich noch finden müssen, wissen sie viel und verfügen über eine grosse Sensibilität. So konnten wir einige interessante Projekte realisieren.
—>weiter
Lars Henkel – portfolio
Format 16,5 x 24,5 cm 48 Seiten, plus Poster 60 x 40 cm Limitiert und nummeriert: 999 Stk.
In 9 Heften befindet sich zusätzlich eine Original Zeichnung
Preis: Euro 9,00
Feierabend Unique Books Verlag www.zeixs.de
Berlin, Universität der Künste
Forum zur Genealogie des MedienDenkens
Termine im Sommersemester
Das Forum »Zur Genealogie des MedienDenkens« ist eine Veranstaltungsreihe von und mit Prof. Dr. Siegfried Zielinski an der Universität der Künste Berlin, Lehrstuhl für Medientheorie (Fokus »Variantologie / Archäologie der Medien«), in Zusammenarbeit mit Daniel Irrgang und Clemens Jahn.
Das Format der Veranstaltung ist ein Experiment. In einer Reihe von Gesprächsforen, die alle 14 Tage stattfinden, werden ausgewählte Protagonisten des Mediendenkens vorgestellt. Eine Auswertung der Gespräche soll anschließend publiziert werden. Die Termine sind öffentlich und finden in der Aula des Medienhauses der UdK Berlin statt.
16.Mai.2013: Prof. Dr. Siegfried Zielinski mit Prof. Dr. Hartmut Winkler Foto: © Steve Bergmann.
Jeweils 18–20 Uhr Medienhaus / UdK Berlin Grunewaldstraße 2–5 10823 Berlin-Schöneberg U7 Kleistpark
Alle Termine auf der Webseite
—>genealogy-of-media-thinking.net
Kunsthalle Bremen
13. April – 11. August 2013
Wols: Die Retrospektive
Umfangreichste Ausstellung seit 25 Jahren in Kooperation mit der Menil Collection in Houston
Zum hundertsten Geburtstag von Wols (Wolfgang Schulze, 1913–1951) zeigen die Kunsthalle Bremen und die Menil Collection in Houston die Ausstellung „Wols: Die Retrospektive“. Es ist die umfangreichste Präsentation seit fast 25 Jahren und umfasst über 200 Werke. Die Kuratoren, Dr. Ewald Rathke und Toby Kamps, präsentieren den Künstler als führenden Protagonisten der Nachkriegs-Avantgarde.

Links: Wols Selbstporträt, Paris 1938 © VG Bild-Kunst, Bonn 2013.
Rechts:
Le papier timbré, um 1949 © VG Bild-Kunst, Bonn 2013.
Vom 13. April bis zum 11. August 2013 präsentiert die Kunsthalle Bremen Wols: Die Retrospektive und damit einen neuen Blick auf das Werk des Künstlers. Erstmals wird das Œuvre von Wols unabhängig von seiner tragischen Biografie präsentiert. Stattdessen steht in dieser Retrospektive das Werk von Wols im Mittelpunkt, ganz im Sinne des Künstlers selbst: »Im Sehen soll man sich nicht darauf versteifen, was man aus dem, was man sieht, machen könnte. Man soll sehen, was ist.« Bei dieser neuen Betrachtungsweise wird die außergewöhnliche formale Vielfalt seines Werks deutlich, das Fotografien, Zeichnungen, Aquarelle, Druckgrafiken sowie Gemälde umfasst. Die stilistische Entfaltung seiner Motive durchlief innerhalb von einer Schaffensphase von nur rund 15 Jahren eine spektakuläre Wandlung: Die frühen Arbeiten beinhalten vom Surrealismus geprägte Sujets, die zwischen Realität und Traum stehen. Im weiteren Verlauf seiner Entwicklung werden hingegen Bezügezur Realität aufgegeben und es entsteht eine neue Form gegenstandsloser Kunst, die als Informel bekannt wurde. Wols gilt als bedeutender europäischer Wegbereiter des Informel und als diesen würdigt ihn die Kunsthalle Bremen in der umfangreichen Retrospektive. Anhand einer umfassenden Werk-Auswahl und einer chronologischen Präsentation ermöglicht die Bremer Retrospektive diese konsequente Entwicklung des Künstlers im Detail nachzuvollziehen.
flattr
JITTER unterstützen.
flattr ist eine sympathische Methode, um Netzinhalte mit Kleinstbeträgen finanziell zu unterstützen.
Links
Will Schofield’s illustration blog
The Journal of Nature in Visual Culture
Zeitschrift für Literatur und Illustration
Berliner Galerie des europäischen Künstlerduos Christian "Meeloo" Gfeller und Anna Hellsgård
Münchner Künstlerkollektiv mit gleichnamigem PDF-Magazin
Berliner Netzwerk zur Förderung von Kunst und Design
*Deutsche Gesellschaft für Ästehtik
Förderung und Koordination der Ästhetik in Deutschland
*Deutsches Institut für Animationsfilm DIAF
Institut zur Pflege und Förderung des deutschen Animationsfilms
Ausstellungen und Vortragsreihen rund um die Themen Produkt- und Kommunikationsdesign
Ralf Krüger zeigt seit 1998 junge Kunst (nicht nur) aus der Lowbrow- und Illustrationsszene
*Forschungsverbund Künstlerpublikationen
Grundlagenforschung auf dem Gebiet der Künstlerpublikationen
Online-Plattform für Designforschung
Galerie für Illustration und Zeichnung
Online-Portal für Illustration
Das weltweit tätige Kulturinstitut der Bundesrepublik Deutschland bietet Artikel, Porträts, Projekte und Links zu aktuellen Entwicklungen in der deutschen Design- und Mode-Szene
*Illustratoren Organisation e.V.
Berufsverband der deutschsprachigen Illustratoren
Galerie für Original-Illustrationen aus Bilderbüchern
Presseschau zu den Themen Kunst, Audio, Video, Buch
*Lucerne International Animation Academy
Theorie der Animation
for reportage drawing & printing culture
Berliner Galerie zeigt seit 1996 Kunst im Spannungsfeld zwischen Experiment, Subkultur und Establishment
Deutsch-Belgisches Künstlerkollektiv mit regelmäßigen Publikationen.
Das deutsche Typomagazin
Hamburg-Berliner Künstlerinnen-Gruppe mit jährlicher thematischer Publikation
Archiv für Visual Music, gegründet von Heike Sperling
Studienzentrum für Künstlerpublikationen