WUNDERBLOCK No.7
»TRANSPARENZ & GEHEIMNIS«
am 19. Juni um 20 Uhr, zu Gast ist die Holzschneiderin Uta Zaumseil mehr …>>

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Ars Electronica/Automobil Forum

Wie eine zweite Natur

Vierte Ausstellung von Volkswagen Automobil Forum Unter den Linden und Ars Electronica Linz

Im Rahmen des vierten gemeinsamen Ausstellungsprojekts von Volkswagen Automobil Forum Unter den Linden und Ars Electronica Linz dreht sich alles um die Frage, was historisch, gegenwärtig und zukünftig jene bestimmenden Faktoren waren, sind und sein werden, die Natürliches und Künstliches im alltäglichen Leben erkennbar, erlebbar und unterscheidbar machen. Künstlerische Arbeiten, Perspektiven und Positionen aus dem Medienkunstnetzwerk des Prix Ars Electronica, des weltweit renommiertesten und höchstdotierten Medienkunstpreises, unterstreichen dabei einerseits die Relevanz dieser Fragestellung und beleuchten andererseits deren alltäglichen Auswirkungen.
Katrin Funcke & Kristina Heldmann bei der Arbeit

PROTOTYPE FOR A NEW BIOMACHINE (2012) Ivan Henriques (BR) ©

Insgesamt fünfzehn künstlerische Arbeiten bieten unterschiedliche Zugänge und Assoziationen an. Die Schau zeigt, in welche Rollen KünstlerInnen schlüpfen, um welche Themen ihre Gedanken und Arbeiten kreisen und auf welch unkonventionelle Weise sie ihre Geschichten oftmals erzählen. Sichtbar wird dabei auch ein neuer Typ von KünstlerIn, der von sehr hoher inhaltlicher – genauer: künstlerischer, wissenschaftlicher, gesellschaftspolitischer – Kompetenz geprägt ist und der stets die Rolle der Kunst insgesamt im Auge hat. Dies gilt für Agnes Meyer-Brandis und ihre ironische Betrachtung von Wissenschaft und deren Selbstbild ebenso wie für Willem van Weeghel und sein Spiel mit Wahrnehmung und Selbstwahrnehmung. Naturbeobachtungen dienten den Künstlern Yasuhiro Suzuki, Akira Nakayasu und Alistair McClymont als Inspirationsquelle für ihre ästhetisch anspruchsvollen, ausdrucksstarken Arbeiten rund um robotische Pflanzen, zwinkernde Blätter und künstlich erzeugte Tornados. Das brasilianische Künstlerduo Cantoni/Crescenti wiederum rückt in einem ausgefeilten Spiel mit Lichtmustern, Schatten und Reflexionen die BesucherInnen samt ihren Reaktionen und Beobachtungen ins Zentrum des eigenen Interesses.

06. Juni bis 28. Juli 2013
Automobilforum Unter den Linden, Berlin
Eintritt frei

http://export.aec.at/berlin2013/

Weimar, Stadtmuseum
28. März – 21. Juli 2013

Sascha Schneider -
Ideenmaler & Körperbildner

Rudolph Karl Alexander gen. Sascha Schneider (1870 St. Petersburg - 1927 Swinemünde), gilt als eine der schillerndsten Figuren der deutschen bzw. europäischen Kunst- und Kulturgeschichte des frühen 20. Jahrhunderts – in Liebhaberkreisen. Sein Werk, das gattungsübergreifend Malerei, Bildhauerei und Grafik, aber auch theoretisierende Ausführungen umfasst, ist gemeinhin dem Symbolismus zuzurechnen, weist aber auch neo-klassizistische Anklänge auf. Der Künstler entwickelte zunächst einen komplexen und individuell verrätselten Kosmos, wofür er auf die christliche Religion, die germanische und griechische Mythologie sowie auf die Schriften Nietzsches zurückgriff. Als langjähriger Freund des Schriftstellers Karl May gestaltete Schneider zudem etliche Buchcover für dessen Abenteurerromane. Ferner sind einige Plastiken des Künstlers überliefert, die seine Idealvorstellungen und homoerotischen Phantasien vom physisch kraftvollen, schönen jungen Mann versinnbildlichen.

In der Weimarer Kunsthalle werden Werke aller Gattungen und Schaffensperioden Schneiders präsentiert, die sein gesamtes Oeuvre unter dem Aspekt der für ihn so essentiellen wie existenziellen Körperbildnerei widerspiegeln. Dabei können auch einige bisher unbekannte Arbeiten aus Privatbesitz erstmals gezeigt werden.

Sascha Schneider, Der Anarchist, 1894

Sascha Schneider, Der Anarchist, 1894

www.stadtmuseum.weimar.de | nach oben

Berlin, Bauhaus-Archiv
08. Mai – 05. August 2013

ON-TYPE: Texte zur Typografie

Das Bauhaus-Archiv Berlin präsentiert vom 8. Mai bis zum 5. August 2013 mit ON-TYPE: Texte zur Typografie Klassiker der Schriftgestaltung des 20. Jahrhunderts, zum Beispiel des Bauhauses oder der Schweizer Typografie, aber auch postmoderne Positionen und aktuelle Beispiele. Die Ausstellung thematisiert zentrale Thesen, Manifeste und Standortbestimmungen zur Typografie im deutschsprachigen Raum, zeigt Schriftmuster und Typo-Magazine. Vorgestellt werden auch wichtige Protagonisten und Diskurse der Typografiegeschichte, etwa zur Lesbarkeit, Kleinschreibung oder zu den Folgen der Digitalisierung.
In Vitrinen sind wertvolle Originale aus den Beständen des Bauhaus-Archivs und des Mainzer Gutenberg-Museums zu sehen. Darüber hinaus befinden sich in dem als Leselounge konzipierten Ausstellungsraum zahlreiche Angebote zum Lesen, Hören und Betrachten. An Paneelen angebrachte Zettel mit Schriftbeispielen und Zitaten zum Mitnehmen erlauben die individuelle Zusammenstellung eines eigenen Katalogs. Interaktive Anwendungen schaffen virtuelle Pendants zu den Exponaten. Begleitet wird die Ausstellung von einem umfangreichen Rahmenprogramm. Eine von den Kuratorinnen herausgegebene 243-seitige Publikation zum Thema ist im Museum erhältlich.

Detail Exponate Jugendstil (Eckmann) © ON-TYPE / Gutenberg-Museum, Mainz 2012 Foto: Lena Giovanazzi

Detail Exponate Jugendstil (Eckmann) © ON-TYPE / Gutenberg-Museum, Mainz 2012 Foto: Lena Giovanazzi

ON-TYPE: Texte zur Typografie ist eine Ausstellung des Gutenberg-Museums und der FH Mainz/Designlabor Gutenberg im Bauhaus-Archiv Berlin. Kuratorinnen und Projektleitung: Prof. Dr. Petra Eisele (FH Mainz), Dr. Annette Ludwig (Gutenberg- Museum Mainz), Prof. Dr. Isabel Naegele (FH Mainz) Grafische Gestaltung: Marcel Häusler Ausstellungsarchitektur: Andreas Kulp, Marcel Häusler, Franziska Haube, Lisa Bader.

www.bauhaus.de | nach oben

Bremen, Forschungsverbund Künstlerpublikationen

setup4. Online Magazin

Erste Ausgabe des Onlinemagazins des Forschungsverbunds Künstlerpublikationen erschienen

setup4 ist ein neues Online-Magazin aus dem wissenschaftlichen Kontext der Künstlerpublikationen. Es stellt besondere Themen aus dem Bereich der publizierten, vervielfältigten und veröffentlichten Kunst vor und möchte die wissenschaftliche Arbeit zu Künstlerpublikation fördern und bekannt machen. Es soll sowohl Spezialisten als auch Interessierten als aktuelle und zeitgemäße Informationsquelle dienen.
Katrin Funcke & Kristina Heldmann bei der Arbeit

www.setup4.org

Interview. WebExtra

… eine gute Form der Kommunikation

Lars Henkel – Portfolio

Jitter: In der ersten Ausgabe von Jitter, die in 2007 erschien, hatten wir erstmals über deine Arbeit berichtet. Damals hattest du gerade ein Stipendium der Akademie Schloss Solitude in Stuttgart angetreten. Was ist seither passiert?

Lars Henkel: In der Zeit ist viel passiert, das kann ich jetzt gar nicht im Einzelnen aufführen. Ich arbeite natürlich weiterhin als kommerzieller Illustrator für Kunden, was die meiste Zeit einnimmt. Dazu hatte ich die Gelegenheit, mehrere Semester als Dozent für Illustration zu unterrichten. Es war eine interessante Erfahrung mit Studenten zusammenzuarbeiten. Ich muss gestehen, dass ich sie anfangs unterschätzt habe. Obwohl sie erst am Beginn ihrer Karriere stehen und sich noch finden müssen, wissen sie viel und verfügen über eine grosse Sensibilität. So konnten wir einige interessante Projekte realisieren.
—>weiter
Lars Henkel – Portfolio Cover Ausschnitt

Lars Henkel – portfolio
Format 16,5 x 24,5 cm 48 Seiten, plus Poster 60 x 40 cm Limitiert und nummeriert: 999 Stk.
In 9 Heften befindet sich zusätzlich eine Original Zeichnung
Preis: Euro 9,00
Feierabend Unique Books Verlag www.zeixs.de

Berlin, Universität der Künste

Forum zur Genealogie des MedienDenkens

Termine im Sommersemester

Das Forum »Zur Genealogie des MedienDenkens« ist eine Veranstaltungsreihe von und mit Prof. Dr. Siegfried Zielinski an der Universität der Künste Berlin, Lehrstuhl für Medientheorie (Fokus »Variantologie / Archäologie der Medien«), in Zusammenarbeit mit Daniel Irrgang und Clemens Jahn.

Das Format der Veranstaltung ist ein Experiment. In einer Reihe von Gesprächsforen, die alle 14 Tage stattfinden, werden ausgewählte Protagonisten des Mediendenkens vorgestellt. Eine Auswertung der Gespräche soll anschließend publiziert werden. Die Termine sind öffentlich und finden in der Aula des Medienhauses der UdK Berlin statt.

16.Mai.2013: Prof. Dr. Siegfried Zielinski mit Prof. Dr. Hartmut Winkler

16.Mai.2013: Prof. Dr. Siegfried Zielinski mit Prof. Dr. Hartmut Winkler Foto: © Steve Bergmann.

Jeweils 18–20 Uhr Medienhaus / UdK Berlin Grunewaldstraße 2–5 10823 Berlin-Schöneberg U7 Kleistpark
Alle Termine auf der Webseite

—>genealogy-of-media-thinking.net

Kunsthalle Bremen
13. April – 11. August 2013

Wols: Die Retrospektive

Umfangreichste Ausstellung seit 25 Jahren in Kooperation mit der Menil Collection in Houston

Zum hundertsten Geburtstag von Wols (Wolfgang Schulze, 1913–1951) zeigen die Kunsthalle Bremen und die Menil Collection in Houston die Ausstellung „Wols: Die Retrospektive“. Es ist die umfangreichste Präsentation seit fast 25 Jahren und umfasst über 200 Werke. Die Kuratoren, Dr. Ewald Rathke und Toby Kamps, präsentieren den Künstler als führenden Protagonisten der Nachkriegs-Avantgarde.

Artists Anonymous

Links: Wols Selbstporträt, Paris 1938 © VG Bild-Kunst, Bonn 2013.
Rechts: Le papier timbré, um 1949 © VG Bild-Kunst, Bonn 2013.

Vom 13. April bis zum 11. August 2013 präsentiert die Kunsthalle Bremen Wols: Die Retrospektive und damit einen neuen Blick auf das Werk des Künstlers. Erstmals wird das Œuvre von Wols unabhängig von seiner tragischen Biografie präsentiert. Stattdessen steht in dieser Retrospektive das Werk von Wols im Mittelpunkt, ganz im Sinne des Künstlers selbst: »Im Sehen soll man sich nicht darauf versteifen, was man aus dem, was man sieht, machen könnte. Man soll sehen, was ist.« Bei dieser neuen Betrachtungsweise wird die außergewöhnliche formale Vielfalt seines Werks deutlich, das Fotografien, Zeichnungen, Aquarelle, Druckgrafiken sowie Gemälde umfasst. Die stilistische Entfaltung seiner Motive durchlief innerhalb von einer Schaffensphase von nur rund 15 Jahren eine spektakuläre Wandlung: Die frühen Arbeiten beinhalten vom Surrealismus geprägte Sujets, die zwischen Realität und Traum stehen. Im weiteren Verlauf seiner Entwicklung werden hingegen Bezügezur Realität aufgegeben und es entsteht eine neue Form gegenstandsloser Kunst, die als Informel bekannt wurde. Wols gilt als bedeutender europäischer Wegbereiter des Informel und als diesen würdigt ihn die Kunsthalle Bremen in der umfangreichen Retrospektive. Anhand einer umfassenden Werk-Auswahl und einer chronologischen Präsentation ermöglicht die Bremer Retrospektive diese konsequente Entwicklung des Künstlers im Detail nachzuvollziehen.

 

www.kunsthalle-bremen.de | nach oben

flattr

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flattr ist eine sympathische Methode, um Netzinhalte mit Kleinstbeträgen finanziell zu unterstützen.

Links

*50 Watts

Will Schofield’s illustration blog

*Antennae

The Journal of Nature in Visual Culture

*Belletristik

Zeitschrift für Literatur und Illustration

*re:surgo

Berliner Galerie des europäischen Künstlerduos Christian "Meeloo" Gfeller und Anna Hellsgård

*castle

Münchner Künstlerkollektiv mit gleichnamigem PDF-Magazin

*Create Berlin

Berliner Netzwerk zur Förderung von Kunst und Design

*Deutsche Gesellschaft für Ästehtik

Förderung und Koordination der Ästhetik in Deutschland

*Deutsches Institut für Animationsfilm DIAF

Institut zur Pflege und Förderung des deutschen Animationsfilms

*erstererster Galerie

Ausstellungen und Vortragsreihen rund um die Themen Produkt- und Kommunikationsdesign

*Feinkunst Krüger

Ralf Krüger zeigt seit 1998 junge Kunst (nicht nur) aus der Lowbrow- und Illustrationsszene

*Forschungsverbund Künstlerpublikationen

Grundlagenforschung auf dem Gebiet der Künstlerpublikationen

*fluctuating images

Online-Plattform für Designforschung

*forma-t

Galerie für Illustration und Zeichnung

*Freistil

Online-Portal für Illustration

*Goethe Institut Modeszene

*Goethe Institut Designtrends

Das weltweit tätige Kulturinstitut der Bundesrepublik Deutschland bietet Artikel, Porträts, Projekte und Links zu aktuellen Entwicklungen in der deutschen Design- und Mode-Szene

*Illustratoren Organisation e.V.

Berufsverband der deutschsprachigen Illustratoren

*Ida Illuster

Galerie für Original-Illustrationen aus Bilderbüchern

*Kunst Presseschau

Presseschau zu den Themen Kunst, Audio, Video, Buch

*Lucerne International Animation Academy

Theorie der Animation

*Melton Prior Institute

for reportage drawing & printing culture

*neurotitan Galerie

Berliner Galerie zeigt seit 1996 Kunst im Spannungsfeld zwischen Experiment, Subkultur und Establishment

*Poste Aerienne

Deutsch-Belgisches Künstlerkollektiv mit regelmäßigen Publikationen.

*slanted

Das deutsche Typomagazin

*spring

Hamburg-Berliner Künstlerinnen-Gruppe mit jährlicher thematischer Publikation

*Visual Music Archive

Archiv für Visual Music, gegründet von Heike Sperling

*Weserburg

Studienzentrum für Künstlerpublikationen


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